Datenschutzbestimmungen beim Distanzunterricht

Das KM formuliert dazu in den FAQs zur Durchführung von Distanzunterricht:

Bei der Nutzung sind das Mithören und die Einsichtnahme durch Unbefugte zu vermeiden. […] Weiterhin ist es nicht auszuschließen, dass Erziehungsberechtigte oder ggf. sonstige Personen, die sich im häuslichen Umfeld der Schülerinnen und Schüler aufhalten, den digitalen Unterricht teilweise mitverfolgen, z. B. wenn den Schülerinnen und Schülern für den Distanzunterricht kein eigenes Zimmer zur Verfügung steht oder die Schülerinnen und Schüler zeitweise technische Unterstützung benötigen.

Davon unberührt bleibt, dass keine Aufzeichnung der Kommunikation erfolgen darf:

Die Aufzeichnung einer Bild-, Ton- oder Videoübertragung, z. B. durch eine Software oder durch das Abfotografieren bzw. Abfilmen des Bildschirms, ist nicht gestattet. Hierüber sind die Nutzerinnen und Nutzer in geeigneter Weise zu informieren (Nutzungsbedingungen). Vgl. in diesem Zusammenhang insbesondere die Strafbarkeit nach § 201 StGB (Verletzung der Vertraulichkeit des Wortes) bzw. § 33 i.V.m. § 22 Kunsturhebergesetz (Unbefugtes Verbreiten eines Bildnisses).

Konkret formuliert die Regierung von Mittelfranken daher nun:

„Bei jüngeren Schülerinnen und Schülern können und sollen Eltern ihre Kinder unterstützen, wenn dies notwendig ist. In der übrigen Zeit werden Familienangehörige gebeten – soweit räumlich möglich - sich weitestgehend zurückziehen, um den Unterrichtsablauf nicht zu stören und dadurch auch die Selbständigkeit ihrer Kinder zu fördern.“