Ein Theaterbesuch, der schon auf dem Hinweg für Aufregung sorgte: Am Montag, dem 26. Oktober 2026, besuchten die Klassen 3/4a, 3/4b und 3c der Gebrüder-Grimm-Schule das Theater Mummpitz. Auf dem Programm stand das Stück „Schlimm schlimm“ – eine Geschichte über Angst und darüber, wie man Mut findet.

Gruppenfoto der Klasse 3/4a vor der Vorstellung im Theater Mummpitz
Die Klasse 3/4a vor der Vorstellung.

Die erste Überraschung gab es schon unterwegs

Für die Klasse 3/4a wurde bereits die Anfahrt zum kleinen Abenteuer: Wegen eines Straßenbahnunfalls fiel die geplante Verbindung aus. Also hieß es umplanen! Mit einem Ersatzbus und anschließend mit der U-Bahn erreichte die Klasse schließlich doch noch das Theater.

Im Theater angekommen, war erst einmal Zeit für die mitgebrachte Brotzeit. Zwischen Brotdosen und Trinkflaschen konnten sich alle stärken, bevor es in den Saal ging.

Kinder machen gemeinsam Brotzeit an einem Tisch im Theaterfoyer
Schülerinnen und Schüler essen vor der Theateraufführung
Weitere Kinder bei der gemeinsamen Brotzeit im Theater Mummpitz

Eine kleine Stärkung vor dem Theaterstück.

Angst, Monster und eine ungewöhnliche Geisterbahn

In „Schlimm schlimm“ ging es um ein Mädchen, das sich seinen Ängsten stellen musste. Eine Geisterbahn, gruselige Geräusche, Spinnen und überraschende Bühneneffekte sorgten für Spannung – aber auch für viele lustige Momente.

Bühnenbild des Theaterstücks Schlimm schlimm mit beleuchtetem Schriftzug und Requisiten
Das Bühnenbild von „Schlimm schlimm“.

Was besonders gut gefallen hat, lässt sich in den Berichten der Kinder aus der 3/4a nachlesen. Eines schrieb: „Mir hat die Geisterbahn gefallen wegen dem Kurzschluss.“ Ein anderes schwärmte von der Stiftbombe, „weil einfach aus einem Stift eine kleine Explosion wurde.“

Auch Rauch, Lichteffekte und Musik blieben in Erinnerung. Die Meinungen waren dabei durchaus unterschiedlich: Manche Kinder fanden die Vorstellung richtig lustig, andere hätten sich weniger Gespräche auf der Bühne gewünscht.

Was von diesem Vormittag bleibt

Hinter dem Gruseln und Lachen steckte eine wichtige Botschaft. Ein Kind aus der 3/4a fasste sie in seinem Theaterbericht besonders treffend zusammen:

„Mit richtigen Freunden kann man die schlimmsten Ängste teilen und besiegen.“

Am Ende gab es kräftigen Applaus. Zurück in der Schule hielten die Kinder der 3/4a ihre Eindrücke in selbst verfassten Theaterberichten fest. So wurde aus einem Theaterbesuch ein Vormittag voller kleiner Überraschungen, unterschiedlicher Eindrücke und einer Botschaft, über die es sich zu sprechen lohnt.