Lernentwicklungsgespräche
An unserer Schule werden Lernentwicklungsgespräche als Form der individuellen Rückmeldung eingesetzt.
Sie ersetzen in den Jahrgangsstufen 1 und 2 das Zwischenzeugnis und unterstützen die Kinder dabei, ihr eigenes Lernen besser zu verstehen.

Was sind Lernentwicklungsgespräche?
In einem Lernentwicklungsgespräch sprechen Lehrkraft und Kind gemeinsam über den aktuellen Lernstand.
Dabei geht es um:
- Stärken und Fortschritte
- Bereiche, in denen noch geübt werden kann
- nächste individuelle Lernziele
Die Kinder werden aktiv in das Gespräch einbezogen und lernen, ihr eigenes Lernen einzuschätzen.
Warum wir diese Form der Rückmeldung nutzen
Lernentwicklungsgespräche ermöglichen eine deutlich individuellere Rückmeldung als ein Zeugnis.
Sie fördern:
- die Fähigkeit zur Selbsteinschätzung
- eigenverantwortliches Lernen
- die Motivation der Kinder
Gleichzeitig stärken sie die Zusammenarbeit zwischen Schule und Elternhaus.
Ablauf der Gespräche
Die Gespräche finden in der Regel zwischen Januar und Februar statt.
- Dauer: etwa 20–30 Minuten
- Grundlage: ein Selbsteinschätzungsbogen des Kindes
- Ergänzt durch die Einschätzung der Lehrkraft
Im Gespräch werden Gemeinsamkeiten und Unterschiede besprochen und am Ende ein individuelles Ziel vereinbart.

Rolle der Eltern
Das Gespräch findet in erster Linie zwischen Lehrkraft und Kind statt.
Die Eltern nehmen teil, hören zu und unterstützen ihr Kind auf seinem weiteren Lernweg.
Weitere Regelungen
In der dritten Jahrgangsstufe finden keine Lernentwicklungsgespräche mehr statt.
In der vierten Klasse erhalten die Kinder einen Zwischenbericht, das Übertrittszeugnis sowie ein Jahreszeugnis.